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In 2011:
Freitag,02. Dezember - ab 15 Uhr,
Samstag , 03. Dezember bis 15 Uhr
- in der Buchhandlung
Hueber Sprachentag - Vorführung z.B. der
Sprachenlernsoftware „Tell me more“ und von
Casio-Übersetzern
Montag, 05. Dezember 2011 – 20.00 Uhr
- Buchhandlung Müller, Hauptstrasse 292 mit Prof. Dr.
Anselm Ernst
PHILO CLUB WEIL „Woran glaubt ein Atheist ?“
Der PhiloClub beschäftigt sich dieses Mal mit dem Buch:
André Comte-Sponville, Woran glaubt ein Atheist?
/Spiritualität ohne Gott/;/ /Diogenes €10,90.
Es wird das erste Kapitel behandelt werden:
/Kann man auf Religion verzichten?/
Das Buch wird sicher derart Anklang finden, dass
nachfolgend
wohl auch die zwei weiteren Kapitel behandeln werden. Es
gibt in jedem Falle viel zu diskutieren.
Comte-Sponville ist Philosophie-Professor an der
Sorbonne. Mit seinem internationalen Bestseller
/Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben /ist er Begründer
der Welle "Philosophie für alle". Er schreibt fachlich
fundiert, sehr verständlich, geistreich und anregend.
Zum sechsten Mal trifft sich der Philo Club Weil. Er
wird sich jeden Monat zusammenfinden, um ein
Brennpunktthema der Philosophie zu diskutieren.
Bitte keine falsche Scheu! Es sind keinerlei besondere
Voraussetzungen erforderlich. Alle haben etwas Wichtiges
zu sagen.
Anmeldung unter:
mail@holon-philosophie.de oder
info@buechermueller.de

Donnerstag, 01. Dezember 2011 – 20.00 Uhr
- in der Buchhandlung:
Suppenzauber - Suppen zaubern
mit Petra Diaz
Buchhandlung Müller in Zusammenarbeit mit dem
Weingut Schneider und der Büchergilde
Eintritt: 10 Euro incl. Suppe und ein Getränk

Es wird kulinarisch:
Von der Profiköchin Petra Diaz ist bei unserem Partner
Büchergilde Gutenberg eine wunderschöne Suppen-Kartei
mit Rezepten und Geschichten erschienen. Am 1. Dezember
liest und erzählt uns Petra Diaz Suppen-Geschichten und
serviert eine frisch zubereitete Suppe. Außerdem
kredenzen wir Wein von Winzer und haben Zeit zum
Gespräch mit der Autorin, über Suppen und anderes.
Um 20.00 geht’s los, also zur besten Abendessenszeit.
Petra Diaz, Köchin aus Leidenschaft, finanzierte sich
bereits ihr Germanistikstudium am Herd und führte ein
eigenes Restaurant. Viereinhalb Jahre bei der
Fernsehsendung „Kochduell“ machten Petra Diaz einem
breiten Publikum bekannt. Sie eröffnete einen
Partyservice und veranstaltet Kochkurse. Heute lebt sie
in Karlsruhe.
Über die Rezeptsammlung:
Ein heißer Tipp nicht nur für die kalte Jahreszeit: mit
52 Suppen durch das Jahr. Petra Diaz, die beliebte
Fernsehköchin, vielen auch durch ihr legendäres
Suppenfahrrad bekannt, verrät ihre schmackhaftesten
Kreationen und erzählt dazu liebenswerte Geschichten.
Arabische Versöhnungssuppe, kalte
Knoblauch-Mandel-Suppe, sardische Schäfersuppe oder die
Quer-durch-den-Kräutergarten-Suppe sind nur einige
Beispiele für die Vielfalt und den Einfallsreichtum
dieser Ausnahmeköchin. Die Faltkarten mit Einkaufsliste
und Kochanweisung sind auch wunderschöne Menükarten.
Chiarina Fazio hat alle Karten lustvoll illustriert und
macht die Suppenbox zu einem farbenfrohen Hingucker.
Praktisch und ohne viel Aufwand sorgen Sie so für
Abwechslung auf Speiseplan und Küchentisch.
Kleine Rezeptauswahl:
• Indische Linsen-Mango-Currysuppe
• Baskische Fischsuppe
• Mama Afrika
• Herbstzaubersuppe
• Klostersuppe
• Arabische Buttermilchsuppe
• Fenchel-Orangen-Suppe mit Räucherforelle
• Polski Blues – Polnischer Borschtsch
• Bigosch
Entdecken Sie auch die Büchergilde an diesem Abend. Seit
1924 steht die Büchergilde für ein außergewöhnliches
Programm mit anspruchs-vollen und handwerklich
ausgezeichneten Büchern zu günstigen Preisen. Sie können
am Abend in unserem umfangreichen Büchergilden-Programm
schmökern.
Das Weingut Schneider aus Weil am Rhein stellt sich am
Abend vor, über das Weingut Schneider schreibt der Gault
Millau in seinem WeinGuide Deutschland 2011 u.a:
Claus Schneider ist ein bescheidener Mensch. Von seinen
Weinen ist er überzeugt, doch zu viel des Lobes ist ihm
fast unangenehm...... Die Weißen sind keine lauten
Weine, sie überzeugen durch ihre Struktur und
Fruchtintensität..... Die Weißweine aus dem Jahrgang
2009 bestechen durch ihre Geradlinigkeit und sind
zugleich vielschichtig. Die 2008er Rotweine, allesamt
Spätburgunder, kann man mit ihrer ganz eigenen Finesse
und zart gewobenen Struktur als einzigartig in Südbaden
bezeichnen

Montag, 28. November 2011 – 20.00 Uhr
- in der Buchhandlung:
Christian von Ditfurth liest aus: DAS
DORNRÖSCHEN-PROJEKT

Manchmal steckt das Leben voller Überraschungen:
Erst steigt Mattis alte Jugendliebe Lily zu ihm ins Taxi
– aus der radi-kalen Weltverbesserin von einst ist eine
schicke Anwältin geworden - und dann lässt ein
Unbekannter eine DVD im Auto liegen. Und damit hat das
beschauliche Leben der drei WG-Freunde – dem Taxifahrer
und Fast-Deutschlehrer Matti, dem immermüden Dornröschen
mit ihrem hellwachen Verstand und dem dicken, großen
Twiggy – ein jähes Ende.
Zwei alte Freunde lassen bei dem Versuch, an die Daten
heran-zukommen, ihr Leben. Am Ende laufen die Fäden in
die Chefetagen der Politik. Und war Lilys Auftauchen
wirklich bloßer Zufall?
Ein spannendes Kriminalstück aus Berlin mit altlinken
Originalen, mit denen man als Leser sofort per Du ist
...

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und
lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt hat er neben
Sachbüchern und Thrillern ("Das Moskau-Spiel", 2010)
Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann
veröffentlicht, die auch in den USA, in Frankreich,
Spanien und Israel veröffentlicht werden.

Dienstag, den 8. November 2011 – 20.00 Uhr
in der Buchhandlung
Ralf Dorweiler liest aus seinem neuen Buch „Zum Kuckuck“

Ralf Dorweiler liest ebenfalls
am Montag, den 14. November um 20.00 Uhr im
Wasserschloss Inzlingen
(Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Schlossverein
Inzlingen)
Eintritt jeweils 8 Euro – erm. 6 Euro

Montag, 24. Oktober 2011 – 20.00 Uhr
- in der Buchhandlung
Eintritt: 8 Euro (Schüler/Studenten 6 Euro)
Heidi Knoblich liest aus :
« Constanze Mozart, geb. Weber »
„Constanze Mozart geb. Weber“ ist die bislang
unbekannte, doch wohldokumentierte Geschichte von W.A.
Mozarts zäher und gescheiten Gefährtin, die das
Entstehen seiner Werke miterlebte, und der es maßgeblich
zu verdanken ist, dass uns diese heute bekannt sind.
Constanze Mozart genoss nicht immer den besten Ruf.
Mozartbiografen werfen ihr bis heute vor, seinem Genie
nie gerecht geworden zu sein. Dabei ist sie es, der wir
Mozarts Musik verdanken.
Heidi Knoblich lüftet das Geheimnis der Familie Weber,
die bei Nacht und Nebel aus dem ehemals
Vorderösterreichischen Zell im Wiesen-tal/Südschwarzwald
fliehen musste, wo Constanze am 5. Januar 1762 als
dritte von vier Töchtern des hochmusikalischen Amtmanns
Fridolin Weber geboren wurde. Sie erzählt von den ersten
Begegnungen des jungen Mozarts mit der bedrängten
Familie, seiner großen Liebe zu Constanze und zeichnet
deren mit Intrigen und Erfolgen gepflasterten Lebensweg
bis zu Mozarts Tod nach.

Heidi Knoblich, geboren in Zell im Wiesental,
Erzählerin, Roman-und Bühnenautorin, freie Journalistin
und Radiostimme.
Heidi Knoblich ist seit 1996 Mitarbeiterin des SWR
Studio Freiburg und in ganz Baden, im Elsass und in
Teilen der deutschsprachigen Schweiz vor allem durch
ihre Radio-Beiträge bekannt, die sich mit dem Land,
seinen Menschen und deren Sprache befassen.
Erstmals einem größeren Publikum bekannt geworden ist
Heidi Knoblich durch die regelmäßig an Heiligabend im
Südwestfernsehen ausgestrahlte Sendung „Lieder und
Geschichten unter dem Christbaum – Werner O. Feißt und
seine Freunde erzählen“. Über viele Jahre war sie an
diesem Platz mit ihren eigenen Weihnachtsgeschichten
präsent.
Karten zu 8 Euro gibt es im Vorverkauf bei der
Buchhandlung Müller.

Freitag, 21. Oktober 2011, von 15 bis 18 Uhr 30
stellt Andrea Hensgen
sich und ihre Kinderbücher vor.
Kinder und Erwachsene können die Autorin befragen, sich
erklären lassen, vorlesen lassen und damit eine Autorin
kennen lernen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.

Geboren ist Andrea Hensgen 1959; Kindheit im Saarland;
1978-1985 Studium der Literatur- und
Politikwissenschaften an der Universität Saarbrücken;
1987 Abschluß des Referendariats für das Lehramt in
Gymnasien; 1987 Geburt der Tochter Leonie; 1987 Beginn
der Arbeit als Dozentin in der Erwachsenenbildung an
Volkshochschulen, kirch-lichen Akademien und der
Fernuniversität Hagen; 1989 Geburt des Sohnes Georg;
1993 Geburt des Sohnes Paul; 1994 Beginn der
schriftstellerischen Arbeit; 1996 erste Veröffentlichung
im Jugend-buchbereich; 1997 Jahresstipendium des Landes
Baden-Württemberg für „Hamlet redet zu viel“; 2001 erste
belletristische Veröffentlichung.
Veröffentlichungen
Dich habe ich in die Mitte der Welt gestellt,
-1996, C. Bertelsmann; in mehrere Sprachen übersetzt.
Hamlet redet zu viel
- 1997, C. Bertelsmann.
Das blaue Sofa
- 1998, C. Bertelsmann.
Melusine
- 1999, Beltz & Gelberg; übersetzt ins Spanische.
Der kleine Tod
- 2001, dtv.
Im Sitzen kann ich besser gucken
- 2002, Peter Hammer.
Sie ging in die Stadt, um sich die Mädchen
anzuschauen
- 2002, Carlsen.
Marquise
- Sie stellen Fragen, 2003, dtv; übersetzt ins
Tschechische, 2006.
Darf ich bleiben, wenn ich leise bin
- 2003, dtv junior; übersetzt in mehrere Sprachen;
Hörbuchfassung, 2004.
Als Häschen den Sheriff erschoss
- 2009, Jacoby & Stuart.
Als Häschen den Käpt`n absetzte!,
- Jacoby&Stuart Verlag, Berlin, August 2010.
Shorty. Der Professor und der kleine Affe.
- Peter Hammer Verlag, Wuppertal August 2010

Donnerstag, 20. Oktober – 20.00 Uhr
- in der Buchhandlung Müller, Hauptstrasse 292
Alexandros Stefanidis: „ Beim Griechen“

Alexandros Stefanidis erzählt die Geschichte seiner
Familie, in deren Zentrum sein Vater Christoforos und
das familiengeführte Restaurant "Der Grieche" in
Karlsruhe stehen.

Seit 1971 spielt sich dort - im "Wohnzimmer" der
Stefanidis' - nicht nur das Leben der sechsköpfigen
Familie ab, es ist gleichzeitig eine einzigartige Bühne
für deutsche Zeitgeschichte: Von der Gründerszene der
Grünen bis zu absurden Situationen mit rassistischen
Stamm-gästen, von der Zeit, als griechisches Essen fast
schon ein politisches Statement war, bis zur
Kapitulation vor der Döner-Welle hat die Geschichte des
"Griechen" neben todkomischen Alltagsgeschichten alle
Elemente einer griechischen Tragödie.
Eintritt: 8 Euro – erm. 6 Euro

Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 20.00 Uhr
- Haus der Volksbildung:
NORDPOLDÄMMERUNG
Expedition Westgrönland – Kanadische Arktis
Die neue Multivisionsshow von Arved Fuchs

Die polaren Zonen der Erde haben den Bad Bramstedter
Arved Fuchs in ihren Bann gezogen, seit mehr als dreißig
Jahren unternimmt der Expeditionsleiter Reisen in die
arktischen und antarktischen Regionen.
Doch im Gegensatz zu früheren Unternehmungen berichtet
Fuchs heute nicht mehr nur von der Schönheit der Arktis,
sondern vor allem von der Verletzlichkeit der Natur.
Rund um den Nordpol verändert der Klimawandel die
Lebensgewohn-heiten der dortigen Bevölkerung. Der
Tourismus und das Ringen um die Bodenschätze hat zu
einem Umdenken geführt – der Vortragstitel
„Nordpoldämmerung“ steht daher sinnbildlich für die
einschneidenden Veränderungen in der Arktis –
gleichzeitig aber auch für die erfolg-reiche Expedition
mit der „Dagmar Aaen“ zur Nordwestküste
Grönlands.
Mit seiner internationalen Crew reiste Fuchs von Hamburg
aus auf den
Spuren der historischen Greely-Expedition von 1881-84,
die im Zuge
des ersten internationalen polaren Jahres den Beginn der
modernen
Polarforschung einläutete. Im Smith Sound zwischen
Ellesmere Island und Grönland spielte sich seiner Zeit
ein Drama ab, die Mannschaft der „Dagmar Aaen“ fuhr zu
den Schauplätzen der tragisch geendeten
Expedition von Oberstleutnant Adolphus Greely und stieß
tatsächlich
auf Relikte der Unternehmung, bei der nur sechs der
ursprünglich 25 Teilnehmer überlebten…
Die anschließende Überwinterung des Haikutters nahe der
grön-ländischen Siedlung Upernavik stellt einen weiteren
Höhepunkt der „Nordpoldämmerung“-Expedition dar.
Erstmals wurde ein Winter an Bord der „Dagmar Aaen“
filmisch festgehalten, drei Crewmitglieder erlebten den
langen dunklen grönländischen Winter, wobei sich auch
rund um das Schiff der Klima-wandel bemerkbar machte, da
der Winter in Grönland viel zu milde ausfiel.
Während der „Nordpoldämmerung“- Expedition legte der
Haikutter
insgesamt mehr als 12.000 Seemeilen zurück und war 469
Tage unterwegs. Nach dem langen Winter in Grönland
erforschte das Team abgelegene und nur schwer zu
erreichende Inseln im Nordatlantik.

Donnerstag, 22. September – 20.00 Uhr
- Weingut Frey – Weil am Rhein – Hauptstr. 137
Burgunderleichen
Blutige Intrigen beim Weinfest? Mörderische Winzer
am Kaiserstuhl, in der Ortenau, im Markgräflerland?
Detektive, die ohne Rotwein gar nicht ermitteln können?
Tödliche Unfälle beim Herbsten?
Ein giftiges Tröpfchen in der Straußenwirtschaft?
Lesung mit den Autorinnen:
Sibylle Zimmermann, Renate Klöppel und Anne Grießer

Montag, 11. Juli 2011 – 20.00 Uhr
-
Buchhandlung Müller, Hauptstrasse 292 mit Prof. Dr.
Anselm Ernst
PHILO CLUB WEIL (Viertes Treffen) - „Woran glaubt ein
Atheist ?“
Der PhiloClub beschäftigt sich dieses Mal mit dem
Buch:
André Comte-Sponville, Woran glaubt ein Atheist?
/Spiritualität ohne Gott/;/ /Diogenes €10,90.
Es wird das erste Kapitel behandelt werden:
/Kann man auf Religion verzichten?/
Das Buch wird sicher derart Anklang finden, dass
nachfolgend
wohl auch die zwei weiteren Kapitel behandeln werden. Es
gibt in jedem Falle viel zu diskutieren.
Comte-Sponville ist Philosophie-Professor an der
Sorbonne. Mit seinem internationalen Bestseller
/Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben /ist er Begründer
der Welle "Philosophie für alle". Er schreibt fachlich
fundiert, sehr verständlich, geistreich und anregend.
Zum vierten Mal trifft sich der Philo Club Weil. Er wird
sich jeden Monat zusammenfinden, um ein Brennpunktthema
der Philosophie zu diskutieren.
Bitte keine falsche Scheu! Es sind keinerlei besondere
Voraussetz-ungen erforderlich. Alle haben etwas
Wichtiges zu sagen.
Anmeldung unter:
mail@holon-philosophie.de oder
info@buechermueller.de

Montag, den 23.Mai 2011 - 20.00 Uhr
in der Buchhandlung Müller
Vortrag von Karl-Heinz Niechoj:
Die Bewährung der Demokratie in Südafrika
- Land zwischen Tradition und Moderne


Mittwoch, den 18. Mai 2011 – 20.00 Uhr
- Altes Rathaus, Weil am Rhein
Klaus Hoffmann liest aus:„Phillip und die Frauen“
Fiel
aus - Karten konnten zurück gegeben werden

Der bekannte Musiker, Schauspieler, Entertainer Klaus
Hoffmann
mit einem neuen Roman. Ein intimes Buch, poetisch,
präzise und
voller ungeheuerer Einsichten. Eine fiktionale
Geschichte mit
autobiographischem Bezügen.
Der Schauspieler und Rilke-Rezitator Phillip Kaufmann
hat ein
Problem. Mit Grauen sieht er seinen 60. Geburtstag
nahen. Er flieht
aus Berlin nach Sylt. Im Haus der Frauen, einer Pension
dreier
Schwestern aus England, die sich auf der Insel
niedergelassen
haben, zieht er Bilanz. Was hat er aus seinem Leben
gemacht?
Welche Menschen waren wichtig für ihn? Hanni fällt ihm
ein, seine
erste Geliebte, und die Flucht vor ihr. Und dann Maria,
seine große
Liebe. Sie ist in Berlin geblieben und wartet auf ein
Zeichen von ihm.
Kann er mit ihr weiterleben? Ein Roman wie das Meer bei
Sylt - mal
still und tief, mal aufgepeitscht von einem heftigen
Sturm.
Klaus Hoffmann, Jahrgang 1951, begann seine Laufbahn als
Liedermacher Ende der 1960er Jahre in Szenekneipen in
Berlin.
1968 unternahm er eine Reise nach Afghanistan und begann
1970
eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in
Berlin.
Er spielte in mehreren Film- und Fernsehproduktionen
mit, so in
Ingmar Bergmans "Das Schlangenei". Einem breiten
Publikum
wurde Hoffmann bekannt durch die Titelrolle in der
Verfilmung von
Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W.". Bis
heute hat
Klaus Hoffmann mehr als 30 Alben eingespielt. Zuletzt
veröffentlichte
er die CD "Das süße Leben".
Karten zu 12,00 Euro bei der Buchhandlung Müller

Mittwoch, 11. Mai 2011 – 20.00 Uhr - Im Burghof
Lörrach
Wolfgang Niedecken liest und singt autobiographisches
aus
„Für´ne Moment“

In „Für ‘ne Moment“ erzählt Wolfgang Niedecken
von einer Kindheit zwischen Trümmern im Nachkriegs-Köln,
vom katholischen Internat und der Rebellion gegen
Autoritäten. Vom Malereistudium und der New Yorker
Kunstszene der siebziger Jahre. Von den ersten Texten
auf Kölsch, den tragikomischen Anfängen mit BAP und den
Triumphen des überregionalen Durchbruchs. Vom
Songschreiben und vom Unter-wegssein. Von den geplatzten
Konzerten in der DDR und den exotischen Konzertreisen
nach Nicaragua, Mosambik, China und die ehemalige
Sowjetunion. Von den Begegnungen mit Vorbildern wie
Heinrich Böll und Bob Dylan, von den Freundschaften und
Kollabora-tionen mit Wim Wenders und Bruce Springsteen.
Es sind Geschichten, die vom Mut der Verzweiflung
handeln, vom unbedingten Willen weiterzumachen und
davon, wie es sich in der noch immer jungen Kunstform
Rock’n’Roll in Würde altern lässt.
Sie führen ins Offene. Die Zukunft steht immer noch aus.
Am Ende des Buchs stehen Berichte von Niedeckens Reisen
nach Afrika und seinem Engagement für ehemalige
Kindersoldaten in Uganda und geschändete Frauen im
Ostkongo.
In einer abendfüllenden Veranstaltung wird Wolfgang
Niedecken seine Autobiographie vorstellen. Die Lesung
von Passagen aus „Für ‘ne Moment“ wird dabei ergänzt
durch den Vortrag einiger Songs, die die Geschichten des
Buchs spiegeln, kommentieren und schon wieder neu
erzählen.
Eintritt: 28,50 Euro (incl. Gebühren)
Karten bei Buchhandlung Müller und den üblichen
Vorverkaufsstellen

PHILO CLUB WEIL (zweites Treffen)
Montag, 9.Mai 2011 - 20.00 Uhr
ein philosophischer Abend mit Prof. Dr. Anselm
Ernst:

Der Mensch hat keine Seele – er hat nicht einmal ein
substanzielles Selbst, sagt der Philosoph Thomas
Metzinger.
Ein Gespräch über die aktuelle Neuroforschung. Prof. Dr.
Anselm Ernst hat nach Studien in Bonn, Köln und
Aachen, Abschlüsse in den Fächern Philosophie,
Schulmusik und Erziehungswissenschaft, Promotion im Fach
Philosophie. Danach Höheres Lehramt an Gymnasien,
Professor an der FH Bielefeld (Fachbereich Sozialwesen),
danach von 1983 bis zum Ruhestand (2009) Inhaber des
Lehrstuhls für Erziehungswissenschaft / Musikpädagogik
an der Musikhoch-schule Freiburg.
Eintritt frei - um Voranmeldung wird gebeten.

Mittwoch, den 4. Mai 2011 – 20.00 Uhr
- Haus der Volksbildung, 79576 Weil am Rhein
Achill und Aaron Moser:
Über die Alpen nach Italien - Zu Fuß 1500 Kilometer auf
den Spuren Heinrich Heines
- Lesung mit großer Diashow –

"In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks."
Heinrich Heine
75 Tage wandert Achill Moser mit seinem 18-jährigen Sohn
über die
Alpen und durch Italien.
1500 Kilometer folgen sie der Route Heinrich Heines, der
einst von München über Innsbruck und Mailand nach
Florenz reiste.
Heinrich Heines Aufzeichnungen in der Hand und auf dem
Rücken
nur das Lebensnotwendige: Achill Moser, Mitte fünfzig
und leidenschaftlicher Fußgänger, sucht noch einmal die
gemeinsame
Herausforderung mit seinem Sohn, bevor dieser eigene
Wege geht.
Der Vater hat bislang 25 Wüsten der Erde durchwandert -
diesmal
folgen sie der Route, die knapp zweihundert Jahre vor
ihnen Heinrich
Heine nahm, seinerzeit per Postkutsche.
Anschaulich erzählen Vater und Sohn von ihren
Erlebnissen: von Anstrengung, Angst und Fremdheit ebenso
wie von überwältigenden Naturschönheiten und
atemberaubenden Kunstschätzen.
Achill Moser, geboren 1954, studierte
Wirtschaftswissenschaften,
Anthropologie, Afrikanistik und Arabisch. Lange Zeit
lebte er bei
nomadisierenden Völkern in Afrika und Asien, segelte im
Kielwasser
des Odysseus, der Wikinger und der Phönizier. Seit 1979
arbeitet er in Hamburg als freier Journalist, Fotograf
und Vortragsreferent. Seine
Reisereportagen erschienen in renommierten Magazinen des
In-und
Auslands, u. a. in Geo und Stern.
Aaron Moser, geboren 1991, absolvierte sein Abitur in
Hamburg.
Er ist begeisterter Hobbyreisender und interessiert sich
für
Psychologie und Film.

Montag, 11. April 2011 - 20.00 Uhr
"Hat der Mensch wirklich eine Seele?"
ein philosophischer Abend mit Prof. Dr. Anselm Ernst
Prof. Dr. Anselm Ernst hat nach Studien in Bonn, Köln
und Aachen, Abschlüsse in den Fächern Philosophie,
Schulmusik und Erziehungs-wissenschaft, Promotion im
Fach Philosophie.
Danach Höheres Lehramt an Gymnasien, Professor an der FH
Bielefeld (Fachbereich Sozialwesen), danach von 1983 bis
zum Ruhe-stand (2009) Inhaber des Lehrstuhls für
Erziehungswissenschaft-/Musikpädagogik an der
Musikhochschule Freiburg.
Eintritt jeweils frei - um Voranmeldung wird gebeten.

Montag, 28. März 2011 - 20.00 Uhr
Gespräch über "Amy Chua - Die Mutter des Erfolgs"
Eltern wollen ja immer nur das Beste für ihre
Kinder.
Amy Chua tut dafür alles: Sie bettelt, droht, besticht
und erpresst. Weder die eigene Ermüdung noch die
Konkurrenz der anderen ent-
mutigen sie. Und über die Neigung ihrer Freundinnen,
Kinder
ihren Weg selbst bestimmen zu lassen, kann sie nur
lächeln.
Wie sehr gerade unter Einwanderern Bildung als
Aufstiegschance angesehen wird, begriff Amy Chua, als
sie beim Vorspiel der Tochter für die berühmte Juilliard
School in New York fast nur ausländische Eltern antraf.
Noch nie habe sie ein Buch, dessen Aussage konträr zu
ihrer eigenen Erziehungsphilosophie stehe, mit solcher
Faszination gelesen, ge-steht die deutsche Journalistin
Petra Gerster.
Prof. Dr. Anselm Ernst stellt das Buch vor, im Anschluss
gibt es
die Möglichkeit zur Diskussion.

Freitag, 04. Februar 2011 – 19.00 Uhr
in der Buchhandlung
(gemeinsam mit Da Rosa – Feines aus Italien)
Tonkombinat Hamburg:
Sizilien – eine Weinlesereise -
Bilder, Texte, Wein und Spezialitäten
Eintrittspreis 17.00 Euro

In 2010:
Mittwoch, 10. November 2010 -
in der Buchhandlung
Ralf Dorweiler liest aus seinem neuen Buch:
„Sauschwobe“
Eintritt: 7 Euro (erm. 5 Euro)

Mittwoch, 29. September 2010 -
in der Buchhandlung
Julian Dawson – Lesung mit Musik –
Nicky Hopkins
Eintritt: 7 Euro (erm. 5 Euro)

Mittwoch, 15. September 2010 -
Kulturzentrum Kesselhaus
Hansjörg Schneider liest aus:
Hunkeler und die Augen des Oedipus
Eintritt: 7 Euro (erm. 5 Euro)

Montag, 14.Juni - - Melda Akbas:
"So wie ich will"
- Mein Leben zwischen Moschee und Minirock -

Zum Inhalt:
Sie ist 18, lebt als Deutsch-Türkin in Berlin, steht
kurz vor dem Abitur, engagiert sich als Schülerin, und
ihr größter Wunsch ist ein selbst-bestimmtes Leben:
Melda Akbas bezweifelt, dass viele Deutsche wissen, was
es heißt, ein Migrantenkind zu sein.
Vorurteile und Desinteresse bestimmen das Bild. Eloquent
und selbstbewusst setzt sie ihre Momentaufnahme dagegen.
Ihr Hinter-grund: eine Familie von konservativ bis
weltoffen, ein bunter Mix aus Köpfen und Haltungen. Sie
selbst versucht den Spagat zwischen Respekt vor ihren
muslimischen Wurzeln und ihrer Entschlossenheit, sich
einzumischen, mitzubauen an einer friedlichen Welt
vieler Kulturen und als Frau selbständig zu leben.

Dienstag, 20. April - - Claudia Rusch: "Mein Rügen"


Zum Inhalt:
Allen Freunden, die auf Rügen Urlaub machen, leiht
Claudia Rusch ihre persönliche Landkarte, auf der sie
ihre Lieblingsorte an der Küste verzeichnet hat. Vom
besten Strand bei Nonnevitz mit Hühnergöttern und alten
Wurzeln, "die wie Geisterskelette herumliegen und nach
den Röcken der kleinen Mädchen greifen, die im
Schatzfieber Bernsteine suchen", über Kap Arkona, den
"schönsten Platz der Welt, wo das Meer weit und das
Leben voller Hoffnung ist, wo zwischen Sanddorn und
Himbeerbüschen die Bienen summen und
die See rauscht", bis hin zum pittoresken Südosten der
Insel am Greifswalder Bodden, "der im Stillen so tut,
als wäre er die offene See" - auf Claudia Ruschs
Landkarte ist alles zu finden, was der Rügen-Besucher zu
seinem Glück braucht.
Pointiert und sehnsuchtsvoll erzählt die Autorin von
Ferien bei der Oma, von Völkerverständigung auf dem
Rügendamm, von Festessen mit selbsterlegten
Wildschweinen, und sie verrät uns, was Theodor Fontane
wirklich von Sassnitz hielt. Ihre Inselerinnerungen
verknüpft Claudia Rusch mit wissenswerten Fakten und
heutigen Beobachtungen, und das in gewohnt
unterhaltsamer Weise: "heiter, liebevoll, unsentimental,
unsentimental,
lebensfroh und selbstironisch" (Berliner Zeitung über
Claudia Ruschs Bestseller Meine freie deutsche Jugend).

Montag, 22.März 2010 - Björn Kern:
„Das erotische Talent meines Vaters“

Zum Inhalt:
Ist es ein vom Wunsch nach Nähe angeregter
Wochenendausflug zum Vater oder ein Kontrollbesuch? Als
der Sohn, der Icherzähler in Björn Kerns neuem Roman,
aus Berlin an den Bodensee kommt, um nach längerer Zeit
einmal wieder nach dem Vater zu sehen, holt dieser ihn
nicht vom Zug ab. Vergessen, verschusselt, egal? Der
Vater Jakob, hoch in den Sechzigern, aber von fast schon
erschreckender Virilität, durchtrainiert und mit einer
beeindruckenden schwarzen Lockenpracht gesegnet, stellt
den Sohn, der als Pfleger arbeitet, vor nicht wenige
Rätsel. Welche Rolle spielen die beiden Frauen, die den
Vater zu belagern scheinen und von denen er sich
angeblich belästigt fühlt, tatsächlich? Was finden sie
an ihm und was am Sohn? Wieso ist der Vater so fit und
wo treibt er sich eigentlich nachts herum? Nimmt er gar
Drogen?
Farbig und unterhaltsam, spannend und mit einigem
Augenzwinkern erzählt Björn Kern von der neuen,
verkehrten Welt, in der die Kinder bürgerlicher sind als
ihre freizügigen, sich um ihre Selbstverwirklichung
sorgenden Eltern. Komisch und melancholisch zugleich
bietet der Roman eine höchst zeitgemäße Variante des
uralten Vater-Sohn-Konfliktes.
Mittwoch, 17.März 2010 - Gregor Weber:
"Kochen ist Krieg"

Zum Inhalt:
Ein Koch begibt sich auf Wanderschaft und kocht in
deutschen Dorf-gasthäusern und Sternerestaurants,
Fußgängerzonenpizzerien, Betriebskantinen und beim
Bundespräsidenten. Er dreht alle Töpfe um und berichtet,
was Köchinnen und Köche dort leisten oder auch
ver-brechen: Es ist heiß in der Küche, sehr heiß.
Gregor Weber, der in Kolja Kleebergs "VAU" zum Koch
ausgebildet wurde, macht sich auf die Suche nach der
Liebe zum Essen und der Essenz des Kochhandwerks in
Deutschland. Der ungeheure Koch-boom hat den Berufsstand
ins Licht der Öffentlichkeit gestellt wie kaum einen
anderen, doch davon, wie es tatsächlich am Herd zugeht,
haben die meisten keine Vorstellung. Und den Dienst am
Bauch kann man sehr unterschiedlich verstehen: Es gibt
Köche, die haben schon in Hongkong und Dubai gekocht und
andere, die seit zwanzig Jahren keinen Fisch mehr in der
Hand hatten, der nicht tiefgekühlt war. Die einen
arbeiten zwei Tage an der Herstellung einer Kalbssauce,
die anderen schütten 1,5 Kilo Pulver auf achtzig Liter
kochendes Wasser und rühren das Ganze zweimal um.
In 2009:
Am Mittwoch, den 8. April 2009 - wird Walter
Mossmann sein Buch „realistisch sein: das unmögliche
verlangen“ vorstellen. Die Veranstaltung ist eine
gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung Müller mit dem
Kulturzentrum Kesselhaus.

Zum Inhalt:
Walter Mossmann ist u. a. Liedermacher, Journalist,
Filmemacher, lebt in Freiburg und hat nun mit 68 Jahren
seine, wie er schreibt, „wahrheitsgetreu gefälschte
Erinnerungen“ in der Edition der Freitag veröffentlicht.
Seit 1964 tritt Walter Mossmann öffentlich auf, bereits
1965 nahm er am Festival Chanson Folklore International
auf Burg Waldeck teil. 1966, nach seiner zweiten
Teilnahme am Waldeck-Festival, wurde er u.a. als
wichtigste Neuentdeckung bezeichnet. Ab 1970 trat
Mossmann zunächst nicht mehr mit Liedern auf.An dem
Widerstand in der eigenen Region (Dreyeckland:
badisch-elsässisch-schweizerisches Grenzgebiet) gegen
das geplante Atomkraftwerk in Wyhl war er maßgeblich
beteiligt (Mitarbeit bei der Bürgerinitiative
Weisweil-Wyhl. Mitbegründer der Initiativgruppe KKW Nein
in Freiburg). Dies motivierte ihn ab 1974, wieder Lieder
zu entwerfen und vorzutragen. Er verstand sie als
„Flugblattlieder“, als eine Ausdrucksform des
gemeinsamen Kampfes und gemeinsame Ziele. Seine Sprache
war jetzt einfach, plakativ, populär, teilweise in der
alemannischen Mundart. Diese Lieder wurden „Gemeingut“
der Bewegung.Seit Mitte der 90er Jahre konnte Mossmann
nicht mehr als Sänger auftreten, da ein Krebs seine
Singstimme zerstört hat. Aber er gestaltet weiter mit
allen anderen ihm verbliebenen Möglichkeiten.
Hinzugekommen ist als ein inhaltlicher Schwerpunkt die
Auseinandersetzung mit Osteuropa, besonders der Ukraine.
Er lebt inzwischen zeitweilig in der ukrainischen
Partnerstadt Freiburgs, Lemberg.
Am Dienstag, den 28. April 2009 – stellt
Petra Gabriel ihren neuen Krimi „Alemannischer
Totentanz“ in der Buchhandlung Müller vor.

Zum Inhalt:
Eine junge Frau taucht bei der Lörracher Mordkommission
auf. Sie will die Leiche ihrer Großmutter als vermisst
melden. Die Ermittlungen fördern illegale Geschäfte mit
Toten zutage. Wurde die alte Frau deshalb ermordet? Wer
hat den drogensüchtigen Ex-Chirurgen umgebracht? Und was
haben zwei reizende alte Damen, ihr seltsamer Neffe und
deren Beerdigungsinstitut damit zu tun?
Kriminalhauptkommissarin Iris Terheyde findet die
Antworten auf ihre Weise: sportgeschädigt, nägelkauend,
stur, mit Gespür für Fettnäpfchen und im Dauerclinch mit
ihrem Kollegen. Dabei kommt sie ganz schön herum: Basel,
Mulhouse, Berlin - und natürlich Lörrach, Rheinfelden
und Laufenburg.
Am Freitag, den 4.September 2009 - last
Necla Kelek aus ihrem Buch „bittersüße Heimat“

Zum Inhalt:
Woher kommt, wohin treibt die Türkei?
Vom europäischen Istanbul bis ins wilde Kurdistan ist
Necla Kelek gereist, an traumhafte Küsten und durch die
majestätische Bergwelt Anatoliens, und hat ein Land
vorgefunden, dessen Geschichts-trächtigkeit und
Schönheit sich kaum ein Reisender entziehen kann; die
Bewohner des einstigen osmanischen Weltreichs aber
wirken seltsam unbehaust, heimatlos, als trieben sie auf
einem Floß durch eine ihnen fremde Welt.
In Ankara erlebt Necla Kelek, wie ihr Lieblingsonkel,
ein Mann der Republik, zu Grabe getragen wird und mit
ihm die Vorstellung, aus der Türkei ein Land im Geiste
Europas zu formen. »Wir sind mit der Geschichte im
Reinen«, verkündet Präsident Gül. »Unsere Religion ist
ohne Fehler«, sagt Ministerpräsident Erdogan. Bis heute
ist der Genozid an den Armeniern ein Tabu, immer noch
verbergen sich Christen hinter Mauern, um ihren Glauben
leben zu können. Vom Selbstbehauptungswillen der alten
Eliten erzählt Keleks Begegnung mit einem Militär, vom
Aufstieg der neuen Macht ihr Besuch beim Amt für
Religion, einer milliardenschweren »Missionsbehörde«.
Befremdet registriert sie in ihrer ostanatolischen
Kindheitsheimat, dass die Öffentlichkeit frauenlos
geworden ist – ausschließlich Männer beherrschen das
Straßenbild. Sie erzählt von dem Leben einer
erfolgreichen Fabrikdirektorin, die – weil unverheiratet
– von ihrem Teejungen kontrolliert wird; aber auch von
vielen, die sich nicht abfinden wollen mit der neuen
islamischen Leitkultur – wie der Bauchtänzer vom
Bosporus, die Frauen, die gegen Ehrenmorde kämpfen, der
Polizeioffizier, mit dessen Hilfe die Autorin eine junge
Kurdin mit deutschem Pass aus den Fängen ihrer Familie
befreit.
Keleks Bericht aus dem Inneren der Türkei deckt unter
der Oberfläche eines modernen Landes die Zerklüftungen
auf, die zerrissenen Mentalitäten, die politischen
Widersprüche, die sozialen Brüche, in die die Republik
zunehmend gerät. Woher kommt, wohin treibt die Türkei?

Necla Kelek in Istanbul geboren, kam mit zehn Jahren
nach Deutsch-land, hat Volkswirtschaft und Soziologie
studiert und über »Islam im Alltag« promoviert. Sie
forscht zu den Themen Religion und Migration und
publiziert u.a. in der FAZ, taz und Emma. Sie ist
ständiges Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, lebt
und arbeitet als freie Autorin in Berlin.
Ihr Buch Die fremde Braut. Bericht aus dem Inneren des
türkischen Lebens in Deutschland wurde inzwischen
200.000 Mal verkauft und mit dem Geschwister- Scholl-
Preis ausgezeichnet. Die verlorenen Söhne. Plädoyer zur
Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes erhielt den
internationalen Sachbuchpreis CORINE 2006. Die
Universität Duisburg-Essen hat ihr 2006 die
Mercator-Professur verliehen.
Donnerstag, 22.Oktober 2009 – Nina Petri
liest:
Lust – wahre Leidenschaft

Zum Inhalt:
Annäherung an die Lust. Es geht um Körper. Um das nackte
Ver-langen, um Sehen, Anfassen, Schmecken. Und es geht
um Seelen. Um verzückte, suchende oder verletzte Seelen.
Nina Petri bringt die Lust zum Vibrieren: Sie hat Texte
von Zeruya Shalev, Hilke Rosenboom, Chimo und anderen
ausgewählt.
Ort: TAM Theater am Mühlenrain, Weil am Rhein
Mittwoch, 28. Oktober 2009 - Buchhandlung
Müller
Ralf Dorweiler liest aus: „Badische Blutsbrüder“

Zum Inhalt:
Rainer Maria Schlaicher braucht Urlaub, aber Geld dafür
hat er
keines. Da passt es gut, dass in der Kasse eines
Luxusreise-
Anbieters 100.000 Dollar fehlen und Schlaicher in den
USA
ermitteln soll. Doch alles kommt anders: Nachdem ein
Indianer
ein unrühmliches Ende im Grand Canyon findet, geht es
wieder
zurück nach Südbaden, wo es Kommissar Schlageter mit den
Tücken der späten Liebe und Dr. Watson mit einer
bissigen
Pudeldame zu tun bekommen. Gleichzeitig geht ein
Postbote
aus Schönau im »Bermudadreieck« unter und Schlaicher auf
die Suche nach einem Mörder, der skrupelloser ist als
Billy the Kid.
Dienstag, 10. November 2009 -
Buchhandlung Müller
Martin Jösel liest:
Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Exakt zum 250. Geburtstag Friedrich
Schillers laden wir zu einem Abend mit Martin Jösel ein,
der Schillers Kriminalerzählung
"Der Verbrecher aus verlorener Ehre" erzählend-
rezitierend vorstellen wird.
Drei Jahre nach der spektakulären Uraufführung seines
Schauspiels "Die Räuber" widmete sich der 26-jährige
Jung-Dichter erneut seinen Lieblingsthemen "Gewalt und
Gerechtigkeit":
Zum Inhalt:
Ein einfacher Gastwirtsohn wird aus Eifersucht erst zum
Wilddieb, dann zum Mörder, taucht als Räuber unter und
versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Schillers
Krimi ist nicht nur eine spannende und genial
geschriebene Erzählung, sondern auch eine genaue
psychologische Außenseiter-Studie und ein Dokument ach
so tugendhafter bürgerlicher Verhaltens-weisen, die bis
heute weiterwirken.
Martin Jösel ist Lehrer am Kant-Gymnasium in Weil am
Rhein und bekannt durch seine zahlreichen literarischen
Solo-Abende. Die voll-ständige Erzählung "Der Verbrecher
aus verlorener Ehre" hat er auf seiner ersten Hör- CD
festgehalten.
26. November 2009 -
Buchhandlung Müller
Stefan Stadler stellt sein Spiel vor und lädt ein zum
Mitspielen:
Die Tore der Welt ( nach der Vorlage von Ken Follet)

Zum Inhalt:
England im 14. Jahrhundert. 200 Jahre nach den
Ereignissen um den Bau der Kathedrale zu Kingsbridge
sehen sich die Nachfahren der aus „Die Säulen der Erde“
bekannten Charaktere neuen großen Aufgaben gegenüber.
Als Bürger von Kingsbridge müssen sich die Spieler um
verschiedene Bereiche kümmern: Bauen, Handel,
Frömmigkeit, Ernährung, Medizinisches Wissen. In jeder
Runde wird eine andere Ereigniskarte aufgedeckt, die die
Handlungsmöglichkeiten für die Spieler vorgibt. Jede
Karte bildet ein Ereignis aus dem Buch ab. Im Spiel
werden verschiedene Bauwerke errichtet, die den Spielern
Siegpunkte einbringen, indem sie sich entweder direkt
daran beteiligen oder Geld spenden. Im späteren Verlauf
greift die Pest um sich, Einwohner von Kingsbridge
erkranken. Jetzt erhält man Siegpunkte, wenn man
medizinisches Wissen erworben hat und die Kranken
versorgt.
27. November 2009 - Haus
der Volksbildung
Dieter Baumann: Körner, Currywurst, Kenia

Zum Inhalt:
Als Läufer ist der Olympiasieger jedem ein Begriff.
Fernab von der Bahn und dem Asphalt hat Dieter Baumann
eine neue Karriere ge-startet. Mit seinem
Kleinkunstprogramm „Körner, Currywurst, Kenia“
präsentiert der Lebensläufer das Thema Bewegung und
Laufen auf eine ganz andere Art. Dabei erweist sich der
43-Jährige als begnade-ter Erzähler, der schnell das
Gefühl vermittelt, dass man mit einem alten Bekannten am
Küchentisch säße. Mit enormer Begeisterungs-fähigkeit
präsentiert er Geschichten rund ums Laufen, die eben ein
bisschen internationaler sind als die des gemeinen
Hobbyläufers. „Ich möchte den Leuten ‘Luscht’ auf Laufen
machen“, so Baumann selbst über sein Programm, das sich
als “gespielte” Laufkolumne versteht, – frei nach dem
Motto: „Sie brauchen einen idealen Coach: Mich.“
Veranstalter: Buchhandlung Müller in Zusammenarbeit mit
dem Kulturamt der Stadt Weil am Rhein und der
Leichtathletikabteilung des ESV Weil am Rhein.
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